Moneybookers Prepaid Mastercard: Heute heißt sie Skrill

Wenn du nach der Moneybookers Prepaid Mastercard suchst, suchst du nach einem Namen, den es seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gibt.

Wenn du nach der Moneybookers Prepaid Mastercard suchst, suchst du nach einem Namen, den es seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gibt. Der Londoner Zahlungsdienst Moneybookers heißt heute Skrill, und mit ihm wurde auch die Karte umbenannt. Anders als viele alte Prepaid-Angebote existiert sie weiterhin: Die Skrill Prepaid Mastercard ist auch für Kunden in Deutschland erhältlich. Hier liest du, was aus Moneybookers wurde und ob sich die Karte heute noch lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Moneybookers wurde 2001 in London gegründet und gehörte zu den ersten E-Wallets in Europa, ähnlich wie PayPal.
  • Die Umbenennung in Skrill wurde 2011 angekündigt und 2013 vollständig vollzogen, das Produkt blieb dasselbe.
  • Die Skrill Prepaid Mastercard gibt es weiterhin, sie ist an ein Skrill-Wallet gekoppelt und funktioniert auf Guthabenbasis ohne Schufa-Prüfung.
  • Die Karte kostet eine Jahresgebühr von aktuell rund 10 Euro, für den Alltag sind klassische Prepaid-Kreditkarten oft die günstigere Wahl.

Von Moneybookers zu Skrill

Moneybookers startete 2001 als digitale Geldbörse: Geld einzahlen, online bezahlen, Geld an andere Nutzer senden. Besonders beliebt war der Dienst bei Onlinehändlern, Pokerspielern und Wettanbietern, wo schnelle Zahlungen zählen. Zur Wallet gehörte früh eine Prepaid Mastercard, mit der sich das Guthaben im Laden und am Geldautomaten nutzen ließ.

2011 kündigte das Unternehmen einen neuen Markennamen an, seit 2013 firmiert der Dienst komplett als Skrill. An Konto, Guthaben und Karte änderte sich für Bestandskunden nichts, nur Logo und Name wurden ausgetauscht. Heute gehört Skrill zur Paysafe-Gruppe, zu der auch der Konkurrent Neteller zählt.

Die Skrill Prepaid Mastercard heute

Die Karte gibt es nach wie vor, und Deutschland gehört zu den unterstützten Ländern im Europäischen Wirtschaftsraum. Das Prinzip ist unverändert: Du brauchst ein Skrill-Konto, lädst dort Guthaben auf und bezahlst mit der Prepaid Mastercard überall, wo Mastercard akzeptiert wird. Eine Schufa-Prüfung findet nicht statt, da du nur dein eigenes Guthaben ausgibst.

Kostenlos ist das allerdings nicht. Für die Karte fällt eine Jahresgebühr von aktuell rund 10 Euro an, dazu kommen je nach Nutzung Gebühren des Skrill-Wallets, etwa fürs Aufladen über bestimmte Zahlwege oder für Währungsumrechnungen. Sinnvoll ist die Karte deshalb vor allem für Nutzer, die ohnehin regelmäßig Geld über Skrill empfangen und es direkt ausgeben wollen.

Alternativen zur Skrill-Karte

Wer einfach nur eine aufladbare Karte ohne Schufa sucht, findet inzwischen Angebote von Banken, die ohne Wallet-Konstruktion auskommen und teils weniger kosten. Einen Überblick gibt der Vergleich der Prepaid-Kreditkarten, speziell für Nutzer mit schwacher Bonität lohnt der Blick auf die Seite Kreditkarte ohne Schufa.

Ist deine Bonität in Ordnung, bekommst du eine echte Kreditkarte oft dauerhaft ohne Jahresgebühr, mehr dazu im Ratgeber kostenlose Kreditkarte. Die aktuellen Konditionen aller Karten stellst du im Kreditkartenvergleich auf der Startseite gegenüber.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es Moneybookers noch?

Ja, aber unter anderem Namen. Der Dienst heißt seit der 2013 abgeschlossenen Umbenennung Skrill und gehört heute zur Paysafe-Gruppe. Konten und Funktionen wurden nahtlos weitergeführt.

Kann ich die Skrill Prepaid Mastercard in Deutschland bestellen?

Ja. Die Karte ist für Skrill-Kunden in Deutschland und den meisten Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums verfügbar. Voraussetzung ist ein verifiziertes Skrill-Konto, von dessen Guthaben die Karte gespeist wird.

Braucht die Skrill-Karte eine Schufa-Prüfung?

Nein. Die Karte funktioniert rein auf Guthabenbasis, ein Kreditrahmen existiert nicht. Deshalb verzichtet Skrill auf eine Bonitätsprüfung, ähnlich wie andere Anbieter im Vergleich der Prepaid-Kreditkarten.

Was kostet die Skrill Prepaid Mastercard?

Die Jahresgebühr liegt aktuell bei rund 10 Euro, hinzu kommen mögliche Wallet-Gebühren, etwa für Aufladungen oder Währungsumrechnung. Prüfe vor der Bestellung die aktuelle Preisliste bei Skrill und vergleiche im Rechner, ob eine klassische Karte für dich günstiger ist.

Tobias Friedrich
Geprüft von Tobias Friedrich
Gründer & Geschäftsführer der Finanzriese GmbH · § 34d GewO (IHK 2021)

„Beim Kreditkartenvergleich zählt nicht der lauteste Bonus, sondern die Summe der Kosten übers Jahr. Wir bewerten Karten nach Jahresgebühr, Auslandseinsatz und Bargeldkonditionen – transparent und unabhängig."

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