Prepaid Mastercard Swing: eingestellt, das sind die Alternativen

Die Prepaid Mastercard Swing war eine aufladbare Kreditkarte der Valovis Bank, der früheren KarstadtQuelle Bank.

Die Prepaid Mastercard Swing war eine aufladbare Kreditkarte der Valovis Bank, der früheren KarstadtQuelle Bank. Mit Wunschmotiv, ohne Schufa-Abfrage und mit Reiserabatt richtete sie sich an Gelegenheitsnutzer. Heute existiert weder die Karte noch die Bank in ihrer alten Form. Hier liest du, was aus der Swing-Karte geworden ist und welche Guthabenkarten sie 2026 ersetzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Prepaid Mastercard Swing wird nicht mehr angeboten.
  • Herausgeberin war die Valovis Bank, bis März 2010 bekannt als KarstadtQuelle Bank.
  • Die Valovis Bank verkaufte ihr Kreditkartengeschäft mit rund 800.000 Kunden an die Targobank, der Übergang wurde 2014 abgeschlossen. Die Swing-Karte wurde nicht fortgeführt.
  • Prepaid-Karten ohne Schufa-Prüfung gibt es heute von vielen Banken und E-Geld-Instituten.
  • Aktuelle Angebote findest du im Kreditkartenvergleich auf unserer Startseite.

Was war die Prepaid Mastercard Swing?

Die Swing war eine Prepaid-Kreditkarte auf Mastercard-Basis: erst aufladen, dann bezahlen, weltweit an Millionen Akzeptanzstellen. Weil kein Kreditrahmen im Spiel war, verzichtete die Bank auf eine Schufa-Abfrage. Ein eigenes Girokonto bei der Valovis Bank brauchtest du nicht, aufgeladen wurde per Überweisung vom bestehenden Konto.

Für ihre Zeit bot die Karte nette Extras: Das Kartenmotiv war frei wählbar, bei Reisebuchungen über den Partnerservice gab es 5 Prozent Rückvergütung. Die Jahresgebühr lag bei 19,90 Euro, im Ausland kamen 1,5 Prozent Einsatzentgelt hinzu. Damit war die Swing eine der günstigeren Guthabenkarten ihrer Ära.

Warum gibt es die Swing-Karte nicht mehr?

Das Ende kam mit dem Umbau der Bank. Die KarstadtQuelle Bank firmierte ab 2010 als Valovis Bank und geriet im Zuge der Arcandor-Pleite in schwieriges Fahrwasser. 2013 kündigte die Targobank an, das Privatkundengeschäft samt Kreditkartensparte zu übernehmen, im Mai 2014 war der Verkauf der rund 800.000 Kartenkunden abgeschlossen. Die Targobank führte die übernommenen Kreditkarten unter eigener Flagge weiter, das Prepaid-Produkt Swing verschwand dabei aus dem Angebot.

Neu beantragen lässt sich die Karte seit Jahren nicht mehr, alte Bestellwege sind tot.

Alternativen: diese Prepaid-Karten lohnen sich heute

Das Guthabenprinzip der Swing lebt in vielen aktuellen Karten weiter. Aufladbare Mastercard- und Visa-Karten bekommst du bei Filial- und Direktbanken sowie bei regulierten E-Geld-Instituten, inzwischen mit App, Echtzeit-Aufladung und teils eigener IBAN. Welche Karte zu deinem Nutzungsverhalten passt, zeigt der Ratgeber Prepaid-Kreditkarte.

Wenn du die Swing damals wegen der fehlenden Bonitätsprüfung gewählt hast, findest du im Ratgeber Kreditkarte ohne Schufa die heutigen Optionen. Bei ordentlicher Bonität ist eine kostenlose Kreditkarte meist die günstigere Lösung, ganz ohne Jahresgebühr. Die aktuellen Konditionen vergleichst du im Rechner.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Prepaid Mastercard Swing noch beantragen?

Nein. Die Karte wird seit dem Verkauf des Valovis-Kartengeschäfts an die Targobank nicht mehr angeboten. Neuanträge sind nicht möglich.

Was wurde aus der Valovis Bank?

Die frühere KarstadtQuelle Bank firmierte ab 2010 als Valovis Bank. Ihr Privatkundengeschäft mit den Kreditkarten übernahm 2014 die Targobank, die Bank selbst wurde danach abgewickelt.

Ich hatte eine Swing-Karte. Wer ist heute mein Ansprechpartner?

Für die übernommenen Kartenbestände war nach dem Verkauf die Targobank zuständig. Wenn du noch Unterlagen oder offene Fragen zu einem alten Kartenkonto hast, wende dich an den Targobank-Kundenservice.

Welche Prepaid-Kreditkarte ist heute empfehlenswert?

Das hängt von Gebühren und Einsatzzweck ab. Achte auf Jahresgebühr, Auflade- und Abhebekosten sowie das Auslandsentgelt. Einen aktuellen Marktüberblick gibt der Ratgeber Prepaid-Kreditkarte, die Konditionen stehen im Kreditkartenvergleich.

Tobias Friedrich
Geprüft von Tobias Friedrich
Gründer & Geschäftsführer der Finanzriese GmbH · § 34d GewO (IHK 2021)

„Beim Kreditkartenvergleich zählt nicht der lauteste Bonus, sondern die Summe der Kosten übers Jahr. Wir bewerten Karten nach Jahresgebühr, Auslandseinsatz und Bargeldkonditionen – transparent und unabhängig."

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