Die Prepaid UniCreditCard war die Guthabenkarte der HypoVereinsbank: aufladbar, ohne Schufa-Prüfung und schon für Jugendliche ab 12 Jahren erhältlich. Dieses Produkt gibt es nicht mehr, die HVB hat ihre Prepaid-Karte aus dem Programm genommen. Hier erfährst du, was an ihre Stelle getreten ist und welche Alternativen du 2026 hast.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Prepaid UniCreditCard der HypoVereinsbank wird nicht mehr angeboten.
- Die HVB setzt zum Girokonto heute auf eine Visa Debitkarte, die direkt vom Konto abbucht und ähnlich viel Kostenkontrolle bietet.
- Die alte Prepaid-Karte kostete 20 Euro im Jahr, für Jugendliche 10 Euro, plus 1 Euro je Aufladung.
- Aufladbare Karten ohne Schufa-Prüfung gibt es weiterhin von anderen Anbietern.
- Die aktuellen Angebote vergleichst du im Kreditkartenvergleich auf unserer Startseite.
Was war die Prepaid UniCreditCard?
Die HypoVereinsbank, Teil der UniCredit-Gruppe, gab mit der Prepaid UniCreditCard eine aufladbare Mastercard aus. Das Prinzip: Guthaben aufladen, weltweit bezahlen, keine Verschuldung möglich. Weil kein Kreditrahmen eingeräumt wurde, verzichtete die Bank auf die Schufa-Prüfung. Erhältlich war die Karte bereits für Jugendliche ab 12 Jahren, was sie zu einer beliebten Taschengeldkarte machte.
Kostenlos war das nicht: Erwachsene zahlten 20 Euro Jahresgebühr, unter 18 Jahren waren es 10 Euro. Dazu kam 1 Euro Gebühr für jede Aufladung, was bei häufigem Nachladen ins Geld ging.
Warum gibt es die Karte nicht mehr?
Die HVB hat die Prepaid UniCreditCard eingestellt und ihr Kartenangebot neu sortiert. Wie fast alle großen Banken setzt sie zum Girokonto inzwischen auf eine Debitkarte, bei der HVB eine Visa Debit. Die erfüllt einen ähnlichen Zweck wie die alte Prepaid-Karte: Du kannst nur ausgeben, was auf dem Konto ist, und behältst die volle Kostenkontrolle. Der Umweg über das separate Aufladen entfällt.
Was das HVB-Konto samt Karten heute bietet, liest du in unserem Beitrag zum HVB Konto. Für ein Jugendlichen-Budget übernimmt heute das Girokonto mit Debitkarte die Rolle der früheren Taschengeldkarte.
Alternativen: Prepaid-Karten und Debitkarten im Jahr 2026
Wenn du gezielt eine aufladbare Karte unabhängig vom Girokonto suchst, wirst du bei anderen Anbietern fündig. Banken und regulierte E-Geld-Institute geben Prepaid-Mastercard- und Visa-Karten aus, teils mit eigener IBAN und App. Den Marktüberblick gibt der Ratgeber Prepaid-Kreditkarte.
Geht es dir um eine Karte trotz schwacher Bonität, zeigt der Ratgeber Kreditkarte ohne Schufa die passenden Wege. Und wer einfach eine günstige Karte fürs Bezahlen und Reisen will, fährt mit einer kostenlosen Kreditkarte oft am besten. Die aktuellen Konditionen stehen im Rechner.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Prepaid UniCreditCard noch beantragen?
Nein. Die HypoVereinsbank bietet die Prepaid UniCreditCard nicht mehr an. Zum Girokonto gibt es stattdessen eine Visa Debitkarte.
Was ist mit Guthaben auf einer alten UniCreditCard?
Restguthaben zahlt dir die HypoVereinsbank aus. Wende dich an den HVB-Kundenservice oder deine Filiale, dort wird das alte Kartenkonto abgewickelt.
Was ist der Unterschied zwischen Prepaid- und Debitkarte?
Eine Prepaid-Karte lädst du separat mit Guthaben auf, eine Debitkarte bucht jede Zahlung direkt vom Girokonto ab. Beide verhindern eine Verschuldung. Die Unterschiede aller Kartentypen erklärt der Ratgeber Kreditkartenarten.
Gibt es noch Prepaid-Karten für Jugendliche?
Ja, einige Banken bieten Prepaid- oder Debitkarten zum Jugendkonto an, meist ab 12 Jahren mit Zustimmung der Eltern. Alternativ gibt es eigenständige Prepaid-Karten, die Auswahl zeigt der Ratgeber Prepaid-Kreditkarte.
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